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Weitere Informationen zur Verordnung allgemein und zum Entwurf.

Regierung vesagt beim Klimaschutz!

Verbraucher protestieren gegen veraltete Dämmverordnung.

Heute keine Häuser mit Dämmung von Gestern zulassen.

(02.03.2007) Der Bund der Energieverbraucher hat zu bundesweitem Protest aufgerufen. Der Vereinsvorsitzende Aribert Peters ist empört: "Die entworfene Energieeinsparverordnung der Bundesregierung ist von vorgestern. Sie lässt völlig veraltete Dämmwerte zu. Mit dieser Verordnung entblößt sich die Regierung. Sie verspätet sich nicht nur vier Jahre gegenüber den Zeitvorgaben der EU, sondern sie ist um mindestens zehn Jahre hinter der Zeit zurück. Auch die Rechenmethode ist unhaltbar falsch". Der Verbraucherverein hat alle seine Mitglieder zu Protestschreiben an die zuständigen Minister aufgerufen

(Internetadresse: http://www.energieverbraucher.de/seite2005.html)

"Nur fünf Kennzahlen in dieser Verordnung auf aktuelles Niveau gebracht, wären ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz, ein Vollbeschäftigungsprogramm im Handwerk und ein Beitrag zur Senkung der Mietnebenkosten – und dies ohne öffentliche Gelder" kommentiert Johannes Lackmann, der Vorsitzende des Verbands erneuerbare Energien.

Der rührige Verbraucherverein will auch andere Verbände an der Aktion beteiligen. Peters: "Diesen Mist werden wir der Regierung keineswegs durchgehen lassen. Notfalls werden wir über die Länder Druck machen und die Verordnung im Bundesrat in Ordnung bringen. Das haben wir bereits beim Energiegesetz und den Verordnungen erfolgreich durchgezogen". Auch Prof. Dieter Wolff und Frau Dr. Kati Jagnow von der Fachhochschule Wolfenbüttel, ausgewiesene Fachleute, unterstützen diese Aktion.

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Oder selbst per Post oder E-Mail absenden an:

  • Herrn Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Invalidenstr. 44, 10115 Berlin, E-Mail: Tiefensee@bmvbs.bund.de 
  • Herrn Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Alexanderstraße 3, 10178 Berlin, E-Mail: Gabriel@bmu.bund.de
  • Herrn Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Scharnhorststr. 34, 10115 Berlin, E-Mail: Glos@bmwi.bund.de


Sehr geehrter Herr Minister,

die Novelle der Energieeinsparverordnung sieht derzeit keine Verschärfung des Dämmniveaus gegenüber 2002 vor. Nicht einmal heute schon wirtschaftliche Mindestdämmstärken werden vorgeschrieben.

Nur fünf Kennzahlen in dieser Verordnung auf aktuelles Niveau gebracht, wären ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz, ein Vollbeschäftigungsprogramm im Handwerk und ein Beitrag zur Senkung der Mietnebenkosten – und dies ohne öffentliche Gelder.

Sie sind gemäß Ihrem Amtseid verpflichtet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Bitte werden Sie dieser Verpflichtung gerecht!

Sorgen Sie für eine Verschärfung der Verordnung.

Drohende Energieverknappung, Energieverteuerung und Klimakollaps verbieten eine Verordnung mit Dämmanforderung aus dem vorigen Jahrhundert.

Das kostet den Staat keinen Cent.

Setzen Sie sich für die Bürger gegen die Wirtschaftslobby durch. Danke!

Mit freundlichem Gruß

 

Datum und Name

Quelle: Bund der Energieverbraucher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 02.03.2007